Meisterbetrieb
für
Landschaftsgestaltung und
japanische Gartenarchitektur |
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| Klassische
Gartenkunst |
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In Deutschland wurde die Landschaftsarchitektur
durch Einflüsse aus dem Ausland geprägt.
Aus Frankreich stammen die barocken Gärten
mit ihrer strengen Geometrie und der Idee die Natur
nach dem Willen des Menschen entwickeln zu können
(z. B. Herrenhäuser Gärten, Hannover).
Der Landschaftsgarten, mit Ursprung in England,
löste im 18. Jh. dieses Ideal ab.
Grund dafür waren politische Veränderungen.
Der Landschaftsgarten wurde zum "Garten der Freiheit".
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Anstelle der barocken Strukturen treten jetzt natürlichere
Elemente -geschwungene asymmetrische Wege, Wiesen, Teiche
etc. (z.B. Wörlitzer Park, Dessau)
Im Laufe der Zeit haben sich die Funktionen der Grünflächen
verändert. Die Gärten sind nicht nur bestimmten
Bevölkerungsschichten zugänglich und ein Spaziergang
dient nicht unbedingt des Repräsentierens.
Anfang des 20. Jh. wurden Grünanlagen erstmals zugänglich
gemacht. Man reagierte damit auf die Bedürfnisse
der städtischen Bevölkerung nach Aktivität
und Erholung im Grünen.
Private Parks mit oft alten Baumbestand wurden aufgekauft
und in öffentliche Volksparks umgewandelt. Das der
eigentliche Charakter der Parks dabei teilweise verloren
ging, liegt auf der Hand. Für Spiel- und Sportflächen
wurden eigene Anlagen geschaffen.
Öffentliche Freiflächen, Parkanlagen Spiel-
und Sportplätze und Kleingärten wurden von dort
an zum festen Bestandteil städtischer Planungen.
Heute besitzt das öffentliche Grün weit mehr
Aufgaben als "nur" der sportlichen Ertüchtigung und
zum Entspannen.
Sie stehen für Frischluftbahnen und -entstehungsgebiete,
Wiedererkennungseffekte einzelner Stadtbereiche oder gar
Städte, Entlastung stadtferner Erholungsgebiete etc.
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